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Rückblick Lörnie 2004

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Der L@rnie-Award 2004 - Rückblick, Erfolge, Perspektiven

Die Projektidee zu einem Content-Award stammt von Frau Mag. Silvana Rameder, das bm:bwk übernahm die Schirmherrschaft und der Bewerb wird von Bildung. at ausgeschrieben, begleitet und umgesetzt. L@rnie hat bereits im Vorjahr bei seiner Premiere überzeugt: Sowohl auf Seiten der Schule als auch bei den Wirtschaftspartnern besteht Bedarf an qualitativem Content, der zwei Ansprüchen genügen muss: Einerseits gilt es, mit den Lehr- und Lernprogrammen den Unterricht an allen Schulstufen gemäß dem Content-Erlass des Bildungsministeriums maßgeschneidert abzudecken oder zu ergänzen; und zum anderen muss die technische Ausführung der Programme so weit marktgerecht und benutzerfreundlich sein, dass sich die Produkte auch professionell vermarkten lassen. Genau dem entsprachen die Siegerprojekte des Vorjahrs, und genau dem entsprechen auch die Siegerprojekte des L@rnie-Award 2004. Dieses Qualitätsurteil können wir hier deshalb so überzeugt aussprechen, weil sich die L@rnie-Jury aus namhaften Vertretern der Bereiche Unterricht, Wissenschaft und didaktischer Softwareproduktion zusammensetzt.

Wie hat sich der L@rnie-Award entwickelt?

Waren die 115 Einreichungen aus dem Vorjahr bereits eine positive Überraschung, so konnte der L@rnie heuer mit 121 Beiträgen weiter zulegen. Aufgefallen ist, dass, ganz gemäß den Erwartungen aus Wirtschaft und Schule, mehr einfach nutzbare internetgestützte Programme als CD-ROM-Projekte eingesandt wurden. Thematisch dominieren bei den Einreichungen Sprachen, Naturwissenschaften und Informatik, und nach den Schultypen kommen - was ebenfalls wenig überraschend ist - zwei Drittel aller Projekte aus den AHS oder BMHS. Die Content-entwickelnden Lehrkräfte sind über Österreich ziemlich gleichmäßig verteilt, einen Ausreißer nach oben hin stellt einzig Oberösterreich dar: Dass dann aus den fast 40% aller Einreichungen auch die meisten Nominees resultieren, unterstreicht die Qualität der Arbeiten.

Die Kategorien

Ausgeschrieben wurden heuer folgende Kategorien, die gemeinsam alle Unterrichtsgegenstände an österreichischen Schulen abdecken:

  • "Allgemeine Gegenstände", wo sich die meisten Programme aus dem Pflichtschulbereich finden
  • "Humanities", gleichsam als Sammelbecken für allgemeinbildende Gegenstände
  • "Naturwissenschaften"
  • "Sprachen"
  • "Technische Grundlagen"
  • "Wirtschaft"

sowie zwei Sonderkategorien, nämlich:

  • "Innovationen", für Projekte, die entweder technisch neuartig sind oder inhaltlich wesentliche neue Impulse für das Lehren und Lernen mit neuen Medien bieten
  • "Sonderpädagogik" - hier werden e-Content-Initiativen für Schülerinnen und Schüler mit speziellen Bedürfnissen, etwa im Bereich von körperlichen Behinderungen, honoriert.
Perspektiven

Die Kontinuität des Erfolgsprojekts ist gesichert: Der L@rnie Award wird auch 2005 wieder durchgeführt. Die Einreichmodalitäten werden über Bildung.at abrufbar gemacht.

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